„Die letzten Menschen von Köln" - mein neuer Tatort am 20. September im Ersten

Eine Weltkriegsbombe versetzt Köln in den Ausnahmezustand. Während oben evakuiert wird, ermitteln Ballauf und Schenk (Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär) im Mord an einem jungen Lehrer — und suchen dessen verschwundene Schwester. Ihre Spur führt tief unter die Stadt: in einen geheim gehaltenen Bunker, in dem sich eine Gruppe um einen Überlebenstrainer auf das Ende der Welt vorbereitet. Während oben die Uhr tickt, kippt unten die Stimmung.
Es ist mein dritter Film nach einem Drehbuch von Eva und Volker Zahn. Was mich am Stoff sofort interessiert hat, sind die Figuren: Es geht um Lebenslügen, um Schuld und Trauma — und um die Frage, was der Mensch unter existenziellem Druck bereit ist zu tun.
Gedreht haben wir dort, wo der Film spielt: in einem echten Zivilschutzbunker unter Köln, zu erreichen über eine unscheinbare Stahltür in einer U-Bahnstation, sowie in den Tunneln und auf den Gleisen der KVB.
„Die letzten Menschen von Köln" Sonntag, 20. September 2026, 20:15 Uhr, Das Erste — anschließend in der ARD Mediathek
Drehbuch: Eva Zahn & Volker A. Zahn · Bildgestaltung: Ralph Kaechele · Regie: Marcus Weiler · Produktion: Jan Kruse/Bavaria Fiction · Redaktion: Götz Bolten/WDR
Mit Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär, Katharina Schüttler, Florian Stetter, Katrin Wichmann, Ann-Kathrin Kramer, Paul Ahrens, Tinka Fürst, Joe Bausch, Roland Riebeling, Denis „Marshall" Ölmez, Dominik Flade, Bastian von Bömches u. a.
Bild: WDR/Bavaria Fiction/Thomas Kost